Wurde DIE ZEIT christlicher? Vertritt sie mehr katholische Standpunkte?

Auf dieser Seite sehen Sie, welche Tendenz die Artikel seit Januar 2013 haben. Die roten Punkte stehen für Artikel pro Kirche und Religion, grüne Punkte sind für kritische Beiträge. Jeder kann sich selbst eine Meinung bilden, ob das noch DIE ZEIT der Herausgeber Gerd Bucerius und Marion Gräfin Dönhoff ist..

Folgende Abkürzungen kommen vor: EKD: evangelische Kirche Deutschland, ZdK: Zentralkomitee der deutschen Katholiken,
KNA: Katholischer Nachrichtendienst. Die Bilder zeigen Ausschnitte aus Überschriften und Bilder der Beiträge.
» Hier kommen Sie auf das Resümee, das alle paar Monate aktualisiert wird.

Bewertung Ausgabe/Seite/Jahr Überschrift Bild Zitat Anmerkung
Nr. 52, S. 85, 2013 Man könnte glatt katholisch werden , "welch ein Mensch, dieser Papst .. Nächstenliebe, nur sie kann seine Kirche und uns retten" 1. Leserbrief zum Dossier "Die Welt liebt ihn ... " in ZEIT Nr. 50
Nr. 52, S. 67, 2013 Zum Himmel hoch (in Rubrik Chancen) ".. ein Bürgermeister, der sich auch um das Seelenwohl seiner Gemeinde kümmert" Ein Bürgermeister baute eine Kirche "Jeder Besucher kann einfach am Seil .. ziehen und einen Gruß in den Himmel schicken"
Nr. 52, S. 60, 2013 Labsal gegen den Verdruss "Das Kirchenlied ist noch immer die beliebteste Form des Gotteslobes" "Dass auch die Katholiken anfingen, Lieder in deutscher Sprache zu singen, war eine Folge der Gegenreformation"
Nr. 52, S. 51, 2013 Das Imerium gibt nach - in Rubrik Literatur "Erst musste Rom die Welt einnen, auf dass Chrsiti Botschaft auch in aller Welt vernommen werden könne. auch in Buchbesprechungen gerne "christliches"
Nr. 52, S. 35, 2013 Digitale Kompetenz: der schnelle Altkardinal "An der Lebensspanne gemessen, ist MS Word .. für unseren Kardinal noch viel neuer als für einen Mitt- dreißiger das gesamte Netz" Evelyn Finger über einen Kardinal im Internet (kleiner Artikel in Rubrik Wissen)
Nr. 52, S. 31, 2013 Der Papst und die Wirtschaft "Und eines der größten Hindernisse .. dass Frauen .. Verhütungsmittel einsetzen, ist vielerorts die katholische Kirche" Franziskus kritisiert den Kapitalismus - Rüdiger Jungbluth kritisiert sein Apostolisches Schreiben
Nr. 52, S. 29, 2013 Arm, aber christlich - in Rubrik Wirtschaft "jeder Gläubige und jeder Pfarrer muss sich fragen, ob er angemessen lebt und nicht zu viel besitzt" Ein Priester im Erzbistum Berlin "setzt auch ohne viel Geld Zeichen der Nächstenliebe"
Nr. 52, S. 12, 2013 Vatermutterkind - was ist Familie? ".. liebe evangelische Christen: Vergesst das konfessionalistische Kleinklein und akzeptiert den Papst als interessanten Verwandten" Evelyn Finger fragt, wann eine Familie heilig ist und verteidigt ihren kath. Glauben - und das mit elf (?) Fragezeichen
Nr. 52, S. 1, 2013 Gott und die Welt "Wenn er Gerechtigkeit predigt und sich dabei auf Jesus beruft, dann meint er es .. endgültig, Jesus ist für ihn .. eine Tatsache" Evelyn Finger auf Seite 1 zu "Syrien und der Papst der Hoffnung"
Nr. 51, S. 64, 2013 Wehe, ihr zahlt nicht mehr! Die Kirchen leisten auch für Nichtmitglieder einen Beitrag zur sozialen ... Ausgestaltung unserer Gesellschaft" "Beim Glauben geht es nicht zuerst ums Geld, sondern um Gott und den Menschen" Über alternative Kirchenfinan- zierung mit fünfzehn (?)
Nr. 51, S. 62, 2013 Was heißt Barmherzigkeit? "Jeder kann versuchen, ein wenig barmherziger zu sein. ... Was wir an Liebe geben, das kehrt zu uns zurück" Evelyn Finger spricht mit Kardinal Walter Kasper "was bei Gott möglich ist, nämlich Vergebung, das sollte auch in der Kirche gelinge"
Nr. 51, S. 41, 2013 Die Lichterkönigin "Lucie gehörte zu den ersten Christen, und die hatten es ..nicht leicht, weil sie verfolgt und für Ihren Glauben hingerichtet wurden" auch in KINDER ZEIT christliches zu lesen
Nr. 51, S. 37, 2013 SMS von Jesus II "Schon im Mittelalter beschrieben Pilger ihre besonderen Erlebnisse in der Heiligen Stadt" Über das Jerusalem-Syndrom "Viele Pilger erwarten in Jerusalem die Erfüllung ihrer religiösen Sehnsüchte"
Nr. 51, S. 18, 2013 'Warum tut die Kirche nichts?' "In Vorbebereitung auf das Reformations- jubiläum 2017 hat die ev. Kirche .. ein Themenjahr 'Reformation und Politik' ausgerufen." Theologin Margot Käßmann über Widerständlerin Elisabeth Schmitz
Nr. 50, S. 54, 2013 Mit Gott und allen Agnostikern "Im Zentrum steht die These, dass Religion eine gegenwärti- ge Gestalt des Geistes ist" Theologe Wolfgang Huber zu Aufsätzen von Jürgen Habermas
Nr. 50, S. 17, 2013 der frohe Botschafter - Papst Franziskus will die katholische Kirche erneuern "Jetzt zeigt sich: Aufbruch im Absolutismus kann erfrischend einfach sein. ... Das Kirchen- volk liebt Franziskus, und er liebt es zurück" drei volle Seite über Franziskus - eine Huldigung von drei ZEIT Redakteuren -- natürlich mit Evenlyn Finger
Nr. 50, S. 1, 2013 Die Welt liebt ihn aber im Vatikan hat Papst Franziskus Feinde "Dossier Seite 17 - 19" Auf Seite 1 werden drei Seiten zum Papst angekündigt
Nr. 49, S. 12, 2013 Ein Mann, ein Papst - Franziskus geht aufs Ganze "Franziskus hat Recht, wenn er meint, .. Barmherzigkeit ist keine Privatsache" Laut Evelyn Finger ist der Papst "ein Christ, der sich auf den Kern des Christentums besinnt: die Nächstenliebe."
Nr. 49, S. 12, 2013 DU SOLLST NICHT TÖTEN! Ein Plädoyer gegen Militärpolitik und gerechten Krieg „Christsein im SED Staat, das war dem Kreuze näher als der laue bundesdeutsche Wohlstandsglaube!" Kernthese: was verträgt sich mit der Freiheit eines Christenmenschen
Nr. 48, S. 72, 2013 Wer bringt Hoffnung? "Wir wollen die Opfer nicht missionieren, sondern ihnen beistehen. Die Liebe Gottes hilft, zu heilen" Evelyn Finger interviewt Jesuit Balleis, was sein Orden Gutes tut mit Kontonummer
Nr. 48, S. 72, 2013 Glaubwürdige Hilfe - christliche Kirchen haben vorgemacht, wie das geht. "Der Wille zum Helfen liegt in der DNA des Christentums." (Bild Frau mit Rosenkranz) Autor Wolfgang Thielmann ist Redaktionspastor bei Christ & Welt
Nr. 46, S. 66, 2013 Beteiligt das Volk! Thierse fordert die Bischöfe zur Kooperation mit den Laien auf "Es gibt auch in der katho- lischen Kirche bereits demokratische Strukturen wie Synoden.." Evelyn Finger interviewt W. Thierse (ZdK) "Ich wünsche mir, dass meine Kirche künftig weniger monarchisch geprägt ist als bisher."
Nr. 46, S. 66, 2013 Das Kreuz mit der Liebe - der Papst befragt die Gläubigen "Im religiösen Verständnis ist die Liebe nicht nur eine Sensation des Zufalls, nicht bloß 'Ereignis'" Katholische PR pur "Gott ist der Dritte im Zweierbunde, er ist der allwissende Regisseur"
Nr. 46, S. 66, 2013 'Die Leute verstehen' Lorenzo Baldisseri, Generalsekretär der Bischofssynode "es geht nicht um die Änderung der Lehre, sondern um ihre Vertiefung .. wir müssen unsere Lehren anwenden auf die Wirklicheit" Radio Vatikan Redakteurin spricht mit Erzbischof Baldisseri "Die Lehrsätze ist wichtig, aber wir alle sind alles suchende Meschen"
Nr. 46, S. 66, 2013 Endlich! Die reformerische Bewegung ... begrüßt den Brief aus Rom "'Wir sind Kirche' hat sich bei ihrem Jahrestreffen ... in Irland zum Reformkurs von Franziskus bekannt" Autor Christian Weisner ist Sprecher von "wir sind Kirche"
Nr. 46, S. 66, 2013 SEX UND MORAL "Auf Deutsch geht es um Sex und Moral. Also um die Bruchstelle zwischen kirchlicher Lehre und Lebenswirklichkeit" Autor ist Chefredakteur der KNA "Zudem hat die Wahl des neuen Papstes Kirch- gänger wie Medien elektrisiert"
Nr. 46, S. 66, 2013 Brisante Fragen. "nach der Fragebogenaktion wird es schwieriger für die Amtskirche .., die Wirklichkeit zu ignorieren." zum Fragebogen des Vatikans "Der Papst will das Volk beteiligen"
Nr. 45, S. 66, 2013 Schwierigkeiten mit der Wahrheit "Das herausgehobene Hirten- amt des Bischofs sei zwar gottgewollt, nicht aber jede beliebige Art von Amtsführung" Evelyn Finger fragt: "Dürfen Katholiken anderer Meinung sein als ihre Kirchen- führung?" (mit sechs "?")
Nr. 45, S. 66, 2013 Ohne Worte - warum unsere Autorin nicht beim Katholikentag auftreten soll , "aber Sie sind doch katholisch, wie können Sie dann so etwas schreiben?" innerkirchlicher Konflikt - Autorin leitet die Redaktion von Christ & Welt
Nr. 44, S. 64, 2013 Wer übertreibt hier mehr, Bischof oder Medien? ".. was die Kirchen fürs Geld tun, im glanzlosen Normalfall der Caritas und Seeelsorge, wurde eher nebenbei erwähnt" Autor meint, man darf nicht von "den Bischöfen auf die gesamte Kirche" schließen.

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