Wurde DIE ZEIT christlicher? Vertritt sie mehr katholische Standpunkte?

Auf dieser Seite sehen Sie, welche Tendenz die Artikel seit Januar 2013 haben. Die roten Punkte stehen für Artikel pro Kirche und Religion, grüne Punkte sind für kritische Beiträge. Jeder kann sich selbst eine Meinung bilden, ob das noch DIE ZEIT der Herausgeber Gerd Bucerius und Marion Gräfin Dönhoff ist..

Folgende Abkürzungen kommen vor: EKD: evangelische Kirche Deutschland, ZdK: Zentralkomitee der deutschen Katholiken,
KNA: Katholischer Nachrichtendienst. Die Bilder zeigen Ausschnitte aus Überschriften und Bilder der Beiträge.
» Hier kommen Sie auf das Resümee, das alle paar Monate aktualisiert wird.

Bewertung Ausgabe/Seite/Jahr Überschrift Bild Zitat Anmerkung
Nr. 32, S. 48, 2013 Training des aufrechten Gangs - der Pontifex am Rand der Welt "Ich denke an heutige Zeiten, da Jesus von innen anklopft, sodass wir ihn herauslassen sollen" Ein Fundamentaltheologe gibt seinem Papst Rat "nun wird sich zeigen, ob seine Kirche ihm darin folgt"
Nr. 31, S. 50, 2013 Sterben und Sterben lassen "Auch der grausame Tod Jesu am Kreuz vermittle Trost, denn Maria und Johannes hätten dem sterbenden Heiland beigestanden" Die Palliativmedizin kann das Ende des Lebens einfühlsamer gestalten als in Kliniken
Nr. 30, S. 52, 2013 Letzte Zuflucht "Kirche ist kein rechtsfreier Raum, aber ein Raum für Gerechtigkeit" positiver Bericht über einen Pastor, der Opfer des Libyenkrieges hilft
Nr. 29, S. 52, 2013 Das Prinzip Gier "Luther predigt, über allem Handeln müsse das Gebot der Nächstenliebe stehen" Theologie Schorlemmer: "Auffällig an der Bibel bleibt, dass die christlichen Propheten die Frage nach der Gerechtig- keit in den Mittelpunkt stellten'
Nr. 27, S. 14, 2013 Schlechte Dogmatiker "Manchmal hat die alte Kirche der neuen Welt doch noch etwas zu sagen" E. Finger sinniert über die Homo-Ehe, die man "theologisch attackieren" kann
Nr. 24, S. 60, 2013 Monströse Unkeuschheit - wie Priester zu Tätern wurden "Doch im Reich Gottes herrscht das Gesetz, um den Menschen zu dienen. Es ist zusammengefaßt im Gebot der Nächstenliebe" aus: Klaus Mertes Verlorenes Vertrauen - Katholisch sein in der Krise
Nr. 22, S. 8, 2013 Glauben Sie? "Das Bundesinnen- Ministerium bevorzugt christliche Bewerber. Dahinter steckt der Versuch, eines Kulturwandels" Kritik am Auswahlverfahren des BMI in Rubrik Politik
Nr. 21, S. 58, 2013 Das Kreuz muss weg! Oder? "Deshalb verteidig(t).. die.. Bischofskonferenz nun das Kreuz. Es symbolisiere Nächstenliebe .." Kreuze im Gerichtsaal, Evelyn Finger ist natürlich dafür
Nr. 20, S. 56, 2013 Überwinde deine Angst! "Glauben ist eine sehr persönliche Sache. Für mich bedeutet es, Unterwerfung unter Gott" Gespräch mit Jazzer Abdullah Ibrahim über Wege zum Glauben
Nr. 19, S. 62, 2013 Beten oder kämpfen? ""aber dieses Leben hat man, und es ist von Gott gegeben" Diskussion Otto Fricke mit Katja Kipping zu "politischer Beistand von oben"
Nr. 19, S. 61, 2013 Die Mutmacher - Fünf deutsche Protestan- ten gehen neue Wege "Christsein entscheide sich nicht am Sonntag, sondern im Arbeitsalltag. Christentum werde im Beruf gelebt" Evelyn Finger beschreibt die neuen Wege, denn "auch Jesus verscherzte sich die Sympanthie der Etablierten"
Nr. 19, S. 61, 2013 Wie viel Kirche steckt im Kirchentag? "der Kirchentag ist nicht nur für die Kirche da" "Auch Atheisten sind willkommen" Ellen Ueberschär ist Generalsekretärin des ev. Kirchentages
Nr. 19, S. 60, 2013 Bewegt Euch! - Die Kirche der Refor- mation braucht endlich wieder Mut zur Veränderung "11. Feiert Gottesdienste! Entdeckt das Gotteslob neu .. 12. Feiert Gottesdienst im Alltag der Welt! Der christ- liche Glaube findet nicht nur sonntags statt" 14 Thesen zum Kirchentag u. a. "2. Macht Platz für das Evangelium! ... 3. Habt Mut zur Theologie!... 5. Christen- tum kommt von Christus!"
Nr. 18, S. 60, 2013 Der große Gözze Geld - warum Reichtum nicht unbedingt eine Sünde ist „aber in Wahrheit kann die Tür zu Gott nur von innen aufgehen, und diesen Zugang kann niemand kaufen“ Evelyn Finger interviewt Theologe Wolfgang Huber Thema 'Geld' "Gott verstößt also nicht die Reichen"
Nr. 17, S. 66, 2013 Wir Weltverbesserer "Das Scheitern an den eigenen Ansprüchen an Gottes Geboten ist im christlichen Glauben einge- bettet in das Wissen um Vergebung" Theologin M. Käßmann aus Ihrem Buch 'Mehr als Ja und Amen' "Dein Lebenssinn ist dir in Gottes Zuwendung schon zugesagt"
Nr. 16, S. 58, 2013 Alte Feinde, neue Freunde Kirche trifft Kirche "zweitens sollten wir gemeinsam zum Glauben einladen und die Gottesfrage wachhalten" Evelyn Finger interviewt EKD Präses Schneider zum Papst- besuch "Christ trifft Christ. Das ist eine Begegnung von Gleichgesinnten"
Nr. 14, S. 60, 2013 Papst trifft Papst - zwei alte Herren in weiß "all diese Päpste waren würdige und gute Stellver- treter Christi. Aber Papa Francesco ist der erste, in dem ich Jesus unmittelbar wiedererkenne" Der Chefredakteur der KNA zitiert u. a. eine Römerin, die acht Päpste kannte (Artikel mit sechs "?")
Nr. 14, S. 60, 2013 Jesus vom Kreuz "Die Geschichte von der Geburt ist anrührend" das Ostergeschehen modern von Max Beckmann gemalt
Nr. 14, S. 26, 2013 Waren die Heiligen verrückt? "Angenommen, es gibt Gott und ..er spricht immer noch durch Menschen - ich vermute, dass er sich auch heute hörbar machen kann" zehn Seiten über Heilige im ZEIT Magazin
Nr. 14, S. 1, 2013 Die Heiligen - verrückt oder entrückt? "sie .. sprachen, wie Franz von Assisi, mit Tieren" große Ankündigung zum langen Artikel im ZEIT Magazin
Nr. 13, S. 68, 2013 Er hat keine Angst "Ich muss nur Augen und das Herz aufmachen, um Gott zu entdecken" Evelyn Finger interviewt den Vize-Rektor der Universität Gregoriana
Nr. 13, S. 67, 2013 Der friedliche Revolutionär "Es macht wirklich Spaß, den Papst zu begleiten .. ein lachender Papst, lachende Kardinäle" Evelyn Fingers Lobeshymne auf einer ganzen Seite " Ja, dieser Papst überbietet sich ständig selbst"
Nr. 13, S. 66, 2013 Zwischen Jesus und de Sade - Film "Paradies: Glaube" "Das Dornenband zur Erinnerung an die Schmerzen Jesu. Hier wird es um die Taille getragen" Die Filmbesprechung "zeigt den Katholizismus als einsamen Exzess" - ironisch, kritisch
Nr. 13, S. 20, 2013 Blutspur durch die Jahrhunderte - Karlheinz Deschner schließt sein Monumentalwerk ab "mit rücksichtsloser Konsequenz wendet er biblische Grundsätze auf die Geschichte des Christentums selbst an" zum 10. Band von Karlheinz Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums "eine Art kirchenhistorisches jüngstes Gericht findet .. statt"
Nr. 13, S. 7, 2013 Als er noch nicht Franziskus war ".. Priester erzählen, dass Bergoglio sie vor den Schergen der Diktatur versteckt habe" über die Zeit Bergoglio unter der Diktatur, Fehler sind ihm nicht zu beweisen
Nr. 12, S. 63, 2013 Argumentieren! Überzeugen! "Daseinszweck der Kirche ist es aber, die einzelnen Menschen mit dem erlösenden Gott in persönliche Verbindung zu bringen" Evelyn Finger spricht mit Kardinal Walter Brandmüller "Und Papst bleibt Papst, weil die Botschaft Jesu dieselbe bleibt"
Nr. 12, S. 63, 2013 Soft Power "Die Weltmacht Vatikan zeigt, ..dass Politik allein nicht alles lösen kann - und dass die Kirche unverzichtbar bleibt" und: "Der Vatikan macht internationale Politik und ist als Vermittler unverzichtbat"
Nr. 12, S. 62, 2013 Und jetzt Erneuerung "Den idealen Papst wird es nicht geben. hoffen wir auf einen guten Papst" Evelyn Finger wünscht wieder mal Reformen
Nr. 12, S. 62, 2013 Rom in Tagen der Zeitlosigkeit "Ich werde Gespräche erleben, in Demut geführt und von dem Gefühl gepägt einem histo- rischen Ereignis beizuwohnen" Manuel Herder vom kath. HERDER-Verlang in Rom "Warum ich zum Konklave gerne in der Stadt bin"
Nr. 12, S. 62, 2013 Unter dem Siegel der Verschwiegenheit "Wir wissen, dass der aussichtsreichste Kandidat garantiert nicht Papst wird" der Chefredakteur der KNA schreibt auch was zur Wahl "wie die Medien diese Wahl begleiten"

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