Wurde DIE ZEIT christlicher? Vertritt sie mehr katholische Standpunkte?

Auf dieser Seite sehen Sie, welche Tendenz die Artikel seit Januar 2013 haben. Die roten Punkte stehen für Artikel pro Kirche und Religion, grüne Punkte sind für kritische Beiträge. Jeder kann sich selbst eine Meinung bilden, ist das noch DIE ZEIT der Herausgeber Gerd Bucerius und Marion Gräfin Dönhoff?

Folgende Abkürzungen kommen vor: EKD: evangelische Kirche Deutschland, ZdK: Zentralkomitee der deutschen Katholiken, KNA: Katholischer Nachrichtendienst. Die Bilder zeigen Ausschnitte aus Überschriften und Bilder der Beiträge. » Hier kommen Sie auf das Resümee, das alle paar Monate aktualisiert wird.

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"An der Lebensspanne gemessen, ist MS Word .. für unseren Kardinal noch viel neuer als für einen Mitt- dreißiger das gesamte Netz"
Evelyn Finger über einen Kardinal im Internet (kleiner Artikel in Rubrik Wissen)
Nr. 52, S. 35 2013
"Und eines der größten Hindernisse .. dass Frauen .. Verhütungsmittel einsetzen, ist vielerorts die katholische Kirche"
Franziskus kritisiert den Kapitalismus - Rüdiger Jungbluth kritisiert sein Apostolisches Schreiben
Nr. 52, S. 31 2013
"jeder Gläubige und jeder Pfarrer muss sich fragen, ob er angemessen lebt und nicht zu viel besitzt"
Ein Priester im Erzbistum Berlin "setzt auch ohne viel Geld Zeichen der Nächstenliebe"
Nr. 52, S. 29 2013
".. liebe evangelische Christen: Vergesst das konfessionalistische Kleinklein und akzeptiert den Papst als interessanten Verwandten"
Evelyn Finger fragt, wann eine Familie heilig ist und verteidigt ihren kath. Glauben - und das mit elf (?) Fragezeichen
Nr. 52, S. 12 2013
"Wenn er Gerechtigkeit predigt und sich dabei auf Jesus beruft, dann meint er es .. endgültig, Jesus ist für ihn .. eine Tatsache"
Evelyn Finger auf Seite 1 zu "Syrien und der Papst der Hoffnung"
Nr. 52, S. 1 2013
Die Kirchen leisten auch für Nichtmitglieder einen Beitrag zur sozialen ... Ausgestaltung unserer Gesellschaft"
"Beim Glauben geht es nicht zuerst ums Geld, sondern um Gott und den Menschen" Über alternative Kirchenfinan- zierung mit fünfzehn (?)
Nr. 51, S. 64 2013
"Jeder kann versuchen, ein wenig barmherziger zu sein. ... Was wir an Liebe geben, das kehrt zu uns zurück"
Evelyn Finger spricht mit Kardinal Walter Kasper "was bei Gott möglich ist, nämlich Vergebung, das sollte auch in der Kirche gelinge"
Nr. 51, S. 62 2013
"Lucie gehörte zu den ersten Christen, und die hatten es ..nicht leicht, weil sie verfolgt und für Ihren Glauben hingerichtet wurden"
auch in KINDER ZEIT christliches zu lesen
Nr. 51, S. 41 2013
"Schon im Mittelalter beschrieben Pilger ihre besonderen Erlebnisse in der Heiligen Stadt"
Über das Jerusalem-Syndrom "Viele Pilger erwarten in Jerusalem die Erfüllung ihrer religiösen Sehnsüchte"
Nr. 51, S. 37 2013
"In Vorbebereitung auf das Reformations- jubiläum 2017 hat die ev. Kirche .. ein Themenjahr 'Reformation und Politik' ausgerufen."
Theologin Margot Käßmann über Widerständlerin Elisabeth Schmitz
Nr. 51, S. 18 2013
"Im Zentrum steht die These, dass Religion eine gegenwärti- ge Gestalt des Geistes ist"
Theologe Wolfgang Huber zu Aufsätzen von Jürgen Habermas
Nr. 50, S. 54 2013
"Jetzt zeigt sich: Aufbruch im Absolutismus kann erfrischend einfach sein. ... Das Kirchen- volk liebt Franziskus, und er liebt es zurück"
drei volle Seite über Franziskus - eine Huldigung von drei ZEIT Redakteuren -- natürlich mit Evenlyn Finger
Nr. 50, S. 17 2013
"Dossier Seite 17 - 19"
Auf Seite 1 werden drei Seiten zum Papst angekündigt
Nr. 50, S. 1 2013
"Franziskus hat Recht, wenn er meint, .. Barmherzigkeit ist keine Privatsache"
Laut Evelyn Finger ist der Papst "ein Christ, der sich auf den Kern des Christentums besinnt: die Nächstenliebe."
Nr. 49, S. 12 2013
„Christsein im SED Staat, das war dem Kreuze näher als der laue bundesdeutsche Wohlstandsglaube!"
Kernthese: was verträgt sich mit der Freiheit eines Christenmenschen
Nr. 49, S. 12 2013
"Wir wollen die Opfer nicht missionieren, sondern ihnen beistehen. Die Liebe Gottes hilft, zu heilen"
Evelyn Finger interviewt Jesuit Balleis, was sein Orden Gutes tut mit Kontonummer
Nr. 48, S. 72 2013
"Der Wille zum Helfen liegt in der DNA des Christentums." (Bild Frau mit Rosenkranz)
Autor Wolfgang Thielmann ist Redaktionspastor bei Christ & Welt
Nr. 48, S. 72 2013
"Es gibt auch in der katho- lischen Kirche bereits demokratische Strukturen wie Synoden.."
Evelyn Finger interviewt W. Thierse (ZdK) "Ich wünsche mir, dass meine Kirche künftig weniger monarchisch geprägt ist als bisher."
Nr. 46, S. 66 2013
"Im religiösen Verständnis ist die Liebe nicht nur eine Sensation des Zufalls, nicht bloß 'Ereignis'"
Katholische PR pur "Gott ist der Dritte im Zweierbunde, er ist der allwissende Regisseur"
Nr. 46, S. 66 2013
Lorenzo Baldisseri, Generalsekretär der Bischofssynode
"es geht nicht um die Änderung der Lehre, sondern um ihre Vertiefung .. wir müssen unsere Lehren anwenden auf die Wirklicheit"
Radio Vatikan Redakteurin spricht mit Erzbischof Baldisseri "Die Lehrsätze ist wichtig, aber wir alle sind alles suchende Meschen"
Nr. 46, S. 66 2013
"'Wir sind Kirche' hat sich bei ihrem Jahrestreffen ... in Irland zum Reformkurs von Franziskus bekannt"
Autor Christian Weisner ist Sprecher von "wir sind Kirche"
Nr. 46, S. 66 2013
"Auf Deutsch geht es um Sex und Moral. Also um die Bruchstelle zwischen kirchlicher Lehre und Lebenswirklichkeit"
Autor ist Chefredakteur der KNA "Zudem hat die Wahl des neuen Papstes Kirch- gänger wie Medien elektrisiert"
Nr. 46, S. 66 2013
"nach der Fragebogenaktion wird es schwieriger für die Amtskirche .., die Wirklichkeit zu ignorieren."
zum Fragebogen des Vatikans "Der Papst will das Volk beteiligen"
Nr. 46, S. 66 2013
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"aber Sie sind doch katholisch, wie können Sie dann so etwas schreiben?"
innerkirchlicher Konflikt - Autorin leitet die Redaktion von Christ & Welt
Nr. 45, S. 66 2013
"Das herausgehobene Hirtenamt des Bischofs sei zwar gottgewollt, nicht aber jede beliebige Art von Amtsführung"
Evelyn Finger fragt: "Dürfen Katho- liken anderer Meinung sein als ihre Kirchenführung?" (mit sechs "?")
Nr. 45, S. 66 2013
"Wir Katholiken treten für eine Wahrheit ein, die uns beansprucht, aber uns nicht gehört."
Evelyn Finger "wollen Sie das Bischofsamt abschaffen?" Eltz: "Um Himmels willen! Das Amt ist von Jesus gewollt"
Nr. 44, S. 64 2013
".. was die Kirchen fürs Geld tun, im glanzlosen Normalfall der Caritas und Seeelsorge, wurde eher nebenbei erwähnt"
Autor meint, man darf nicht von "den Bischöfen auf die gesamte Kirche" schließen.
Nr. 44, S. 64 2013
"Die Frage nach dem Reichtum der Kirche ist tatsächlich schwer zu beantworten"
"Das Thema Transparenz wird nun wohl in vielen Bistümer offiziell diskutiert werden"
Nr. 44, S. 63 2013
"Für Franziskus leuchtet ihre Wahrheit von innen heraus, durch tätige Entsagung - durch Armut, Bescheidenheit und Selbstaufopferung"
für Thomas Assheuer gilt "Nur eine wohlhabende Kirche kann in der feindseligen Moderne überleben."
Nr. 44, S. 62 2013
"Spätere Jahrhunderte haben darin einen Verweis auf Christus, den Erlöser, sehen wollen"
Auch in Buchbesprechungen gerne "christliches"
Nr. 44, S. 51 2013

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