Wurde DIE ZEIT christlicher? Vertritt sie mehr katholische Standpunkte?

Auf dieser Seite sehen Sie, welche Tendenz die Artikel seit Januar 2013 haben. Die roten Punkte stehen für Artikel pro Kirche und Religion, grüne Punkte sind für kritische Beiträge. Jeder kann sich selbst eine Meinung bilden, ist das noch DIE ZEIT der Herausgeber Gerd Bucerius und Marion Gräfin Dönhoff?

Folgende Abkürzungen kommen vor: EKD: evangelische Kirche Deutschland, ZdK: Zentralkomitee der deutschen Katholiken, KNA: Katholischer Nachrichtendienst. Die Bilder zeigen Ausschnitte aus Überschriften und Bilder der Beiträge. » Hier kommen Sie auf das Resümee, das alle paar Monate aktualisiert wird.

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"Als Atheist glaube ich an menschliche Fähigkeiten wie Mitleid, Liebe, Respekt"
oh, Evelyn Finger interviewt einen Atheisten, den sie u. a. nach seinem Beten befragt
Nr. 34, S. 56 2013
"'Dieser Jesus ist so hin- reißend, dass man zu seinem Anhänger werden kann, auch ohne ein Christ zu sein"
Evelyn Finger Interview mit Moslem Aslan ('Zelot Jesus- buch') "Ich war als Teenager geradezu besessen von Jesus."
Nr. 33, S. 66 2013
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"The Life and Times of Jesus of Nazaretz .. wird auf Platz eins der New York Times stehen"
Erste Buchbesprechnung: 'Zelot - Jesus-Buch' "... ein Platz auf den Bestsellerlisten war ihm sicher"
Nr. 33, S. 54 2013
"Wenn es sein Ziel war, klarzumachen, warum Jesu Mission noch heute bedeutsam sein könnte, dann ist ihm das gelungen."
zweite Buchbesprechung 'Zelot - Jesus-Buch' " Der Religions- soziologe zeichnet das Bild eines Revolutionärs"
Nr. 33, S. 54 2013
"Ich denke an heutige Zeiten, da Jesus von innen anklopft, sodass wir ihn herauslassen sollen"
Ein Fundamentaltheologe gibt seinem Papst Rat "nun wird sich zeigen, ob seine Kirche ihm darin folgt"
Nr. 32, S. 48 2013
"Franziskus will die Jugendlichen auch für traditionelle Werte gewinnen"
Laut Astrid Prange fordert der Papst die Jugend auf, mit ihm Revolution zu machen
Nr. 32, S. 48 2013
"dreihundert kath. Professoren fordern, der Vatikan müsse seine Sexualmoral überdenken. Schwer zu glauben, dass die alle nicht begriffen haben, was kath. Kirche ist."
Evelyn Finger stellt fest, was Rom einmal für richtig befunden habe, sei richtig, also keine Änderung der Sexualmoral
Nr. 32, S. 48 2013
"Auch der grausame Tod Jesu am Kreuz vermittle Trost, denn Maria und Johannes hätten dem sterbenden Heiland beigestanden"
Die Palliativmedizin kann das Ende des Lebens einfühlsamer gestalten als in Kliniken
Nr. 31, S. 50 2013
"Kirche ist kein rechtsfreier Raum, aber ein Raum für Gerechtigkeit"
positiver Bericht über einen Pastor, der Opfer des Libyenkrieges hilft
Nr. 30, S. 52 2013
"Luther predigt, über allem Handeln müsse das Gebot der Nächstenliebe stehen"
Theologie Schorlemmer: "Auffällig an der Bibel bleibt, dass die christlichen Propheten die Frage nach der Gerechtig- keit in den Mittelpunkt stellten'
Nr. 29, S. 52 2013
"Manchmal hat die alte Kirche der neuen Welt doch noch etwas zu sagen"
E. Finger sinniert über die Homo-Ehe, die man "theologisch attackieren" kann
Nr. 27, S. 14 2013
"Doch im Reich Gottes herrscht das Gesetz, um den Menschen zu dienen. Es ist zusammengefaßt im Gebot der Nächstenliebe"
aus: Klaus Mertes Verlorenes Vertrauen - Katholisch sein in der Krise
Nr. 24, S. 60 2013
"Das Bundesinnen- Ministerium bevorzugt christliche Bewerber. Dahinter steckt der Versuch, eines Kulturwandels"
Kritik am Auswahlverfahren des BMI in Rubrik Politik
Nr. 22, S. 8 2013
"Deshalb verteidig(t).. die.. Bischofskonferenz nun das Kreuz. Es symbolisiere Nächstenliebe .."
Kreuze im Gerichtsaal, Evelyn Finger ist natürlich dafür
Nr. 21, S. 58 2013
"Glauben ist eine sehr persönliche Sache. Für mich bedeutet es, Unterwerfung unter Gott"
Gespräch mit Jazzer Abdullah Ibrahim über Wege zum Glauben
Nr. 20, S. 56 2013
""aber dieses Leben hat man, und es ist von Gott gegeben"
Diskussion Otto Fricke mit Katja Kipping zu "politischer Beistand von oben"
Nr. 19, S. 62 2013
"Christsein entscheide sich nicht am Sonntag, sondern im Arbeitsalltag. Christentum werde im Beruf gelebt"
Evelyn Finger beschreibt die neuen Wege, denn "auch Jesus verscherzte sich die Sympanthie der Etablierten"
Nr. 19, S. 61 2013
"der Kirchentag ist nicht nur für die Kirche da" "Auch Atheisten sind willkommen"
Ellen Ueberschär ist Generalsekretärin des ev. Kirchentages
Nr. 19, S. 61 2013
"11. Feiert Gottesdienste! Entdeckt das Gotteslob neu .. 12. Feiert Gottesdienst im Alltag der Welt! Der christ- liche Glaube findet nicht nur sonntags statt"
14 Thesen zum Kirchentag u. a. "2. Macht Platz für das Evangelium! ... 3. Habt Mut zur Theologie!... 5. Christen- tum kommt von Christus!"
Nr. 19, S. 60 2013
„aber in Wahrheit kann die Tür zu Gott nur von innen aufgehen, und diesen Zugang kann niemand kaufen“
Evelyn Finger interviewt Theologe Wolfgang Huber Thema 'Geld' "Gott verstößt also nicht die Reichen"
Nr. 18, S. 60 2013
"Das Scheitern an den eigenen Ansprüchen an Gottes Geboten ist im christlichen Glauben einge- bettet in das Wissen um Vergebung"
Theologin M. Käßmann aus Ihrem Buch 'Mehr als Ja und Amen' "Dein Lebenssinn ist dir in Gottes Zuwendung schon zugesagt"
Nr. 17, S. 66 2013
"zweitens sollten wir gemeinsam zum Glauben einladen und die Gottesfrage wachhalten"
Evelyn Finger interviewt EKD Präses Schneider zum Papst- besuch "Christ trifft Christ. Das ist eine Begegnung von Gleichgesinnten"
Nr. 16, S. 58 2013
"all diese Päpste waren würdige und gute Stellver- treter Christi. Aber Papa Francesco ist der erste, in dem ich Jesus unmittelbar wiedererkenne"
Der Chefredakteur der KNA zitiert u. a. eine Römerin, die acht Päpste kannte (Artikel mit sechs "?")
Nr. 14, S. 60 2013
"Die Geschichte von der Geburt ist anrührend"
das Ostergeschehen modern von Max Beckmann gemalt
Nr. 14, S. 60 2013
"Angenommen, es gibt Gott und ..er spricht immer noch durch Menschen - ich vermute, dass er sich auch heute hörbar machen kann"
zehn Seiten über Heilige im ZEIT Magazin
Nr. 14, S. 26 2013
"sie .. sprachen, wie Franz von Assisi, mit Tieren"
große Ankündigung zum langen Artikel im ZEIT Magazin
Nr. 14, S. 1 2013
"Ich muss nur Augen und das Herz aufmachen, um Gott zu entdecken"
Evelyn Finger interviewt den Vize-Rektor der Universität Gregoriana
Nr. 13, S. 68 2013
"Es macht wirklich Spaß, den Papst zu begleiten .. ein lachender Papst, lachende Kardinäle"
Evelyn Fingers Lobeshymne auf einer ganzen Seite " Ja, dieser Papst überbietet sich ständig selbst"
Nr. 13, S. 67 2013
"Das Dornenband zur Erinnerung an die Schmerzen Jesu. Hier wird es um die Taille getragen"
Die Filmbesprechung "zeigt den Katholizismus als einsamen Exzess" - ironisch, kritisch
Nr. 13, S. 66 2013
"mit rücksichtsloser Konsequenz wendet er biblische Grundsätze auf die Geschichte des Christentums selbst an"
zum 10. Band von Karlheinz Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums "eine Art kirchenhistorisches jüngstes Gericht findet .. statt"
Nr. 13, S. 20 2013

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