Wurde DIE ZEIT christlicher? Vertritt sie mehr katholische Standpunkte?

Auf dieser Seite sehen Sie, welche Tendenz die Artikel seit Januar 2013 haben. Die roten Punkte stehen für Artikel pro Kirche und Religion, grüne Punkte sind für kritische Beiträge. Jeder kann sich selbst eine Meinung bilden, ist das noch DIE ZEIT der Herausgeber Gerd Bucerius und Marion Gräfin Dönhoff?

Folgende Abkürzungen kommen vor: EKD: evangelische Kirche Deutschland, ZdK: Zentralkomitee der deutschen Katholiken, KNA: Katholischer Nachrichtendienst. Die Bilder zeigen Ausschnitte aus Überschriften und Bilder der Beiträge. » Hier kommen Sie auf das Resümee, das alle paar Monate aktualisiert wird.

Seiten

"Die Geschichte von der Geburt ist anrührend"
das Ostergeschehen modern von Max Beckmann gemalt
Nr. 14, S. 60 2013
"Angenommen, es gibt Gott und ..er spricht immer noch durch Menschen - ich vermute, dass er sich auch heute hörbar machen kann"
zehn Seiten über Heilige im ZEIT Magazin
Nr. 14, S. 26 2013
"sie .. sprachen, wie Franz von Assisi, mit Tieren"
große Ankündigung zum langen Artikel im ZEIT Magazin
Nr. 14, S. 1 2013
"Ich muss nur Augen und das Herz aufmachen, um Gott zu entdecken"
Evelyn Finger interviewt den Vize-Rektor der Universität Gregoriana
Nr. 13, S. 68 2013
"Es macht wirklich Spaß, den Papst zu begleiten .. ein lachender Papst, lachende Kardinäle"
Evelyn Fingers Lobeshymne auf einer ganzen Seite " Ja, dieser Papst überbietet sich ständig selbst"
Nr. 13, S. 67 2013
"Das Dornenband zur Erinnerung an die Schmerzen Jesu. Hier wird es um die Taille getragen"
Die Filmbesprechung "zeigt den Katholizismus als einsamen Exzess" - ironisch, kritisch
Nr. 13, S. 66 2013
"mit rücksichtsloser Konsequenz wendet er biblische Grundsätze auf die Geschichte des Christentums selbst an"
zum 10. Band von Karlheinz Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums "eine Art kirchenhistorisches jüngstes Gericht findet .. statt"
Nr. 13, S. 20 2013
".. Priester erzählen, dass Bergoglio sie vor den Schergen der Diktatur versteckt habe"
über die Zeit Bergoglio unter der Diktatur, Fehler sind ihm nicht zu beweisen
Nr. 13, S. 7 2013
"Daseinszweck der Kirche ist es aber, die einzelnen Menschen mit dem erlösenden Gott in persönliche Verbindung zu bringen"
Evelyn Finger spricht mit Kardinal Walter Brandmüller "Und Papst bleibt Papst, weil die Botschaft Jesu dieselbe bleibt"
Nr. 12, S. 63 2013
"Die Weltmacht Vatikan zeigt, ..dass Politik allein nicht alles lösen kann - und dass die Kirche unverzichtbar bleibt"
und: "Der Vatikan macht internationale Politik und ist als Vermittler unverzichtbat"
Nr. 12, S. 63 2013
"Den idealen Papst wird es nicht geben. hoffen wir auf einen guten Papst"
Evelyn Finger wünscht wieder mal Reformen
Nr. 12, S. 62 2013
"Ich werde Gespräche erleben, in Demut geführt und von dem Gefühl gepägt einem histo- rischen Ereignis beizuwohnen"
Manuel Herder vom kath. HERDER-Verlang in Rom "Warum ich zum Konklave gerne in der Stadt bin"
Nr. 12, S. 62 2013
"Wir wissen, dass der aussichtsreichste Kandidat garantiert nicht Papst wird"
der Chefredakteur der KNA schreibt auch was zur Wahl "wie die Medien diese Wahl begleiten"
Nr. 12, S. 62 2013
"Man kann also das Unfehlbarkeitsdogma als liberales Dogma lesen, das in der Kirche Vielfalt ermöglicht"
Theologe Manfred Lütz weiß immer was positives zu seiner Religion
Nr. 11, S. 68 2013
"Benedikts Fans akzeptieren den Abschied nicht"
kleiner Aufsatz mit sieben Fragezeichen (?) - das kommt hier öfters vor
Nr. 11, S. 68 2013
"Der .. erwählte wird der neue Papst, wenn er die Wahl annimmt"
Jesuitenpater Hagenkord erklärt wie das Konklave funktioniert
Nr. 11, S. 68 2013
"Es ist kein Zufall, dass im Vatikan .. die Dichte schwuler Männer besonders hoch ist"
David Berger über die strikte Sexualmoral "zum Macht- erhalt ... der ganzen Institution."
Nr. 10, S. 66 2013
"Auf seine Weise war Benedikt XVI Revolutionär: Er hat die Kirche pluralisiert"
zwei kath. Theologen zum Rücktritt "... er beförderte gleichzeitig eine innerkirch- liche Pluralisierung. Im Grunde: eine Revolution"
Nr. 10, S. 66 2013
"Bei den Protestanten wird der Bischof in ein besonderes kirchliches Amt eingeführt mit der Bitte um Gottes Segen"
im ZEIT Magazin meint Wolfgang Huber "Ich sehe in dem Rücktritt von Benedikt XVI. einen Ausdruck von Weisheit und Größe"
Nr. 10, S. 62 2013
"Der Papst geht, aber das Papstamt bleibt"
Evelyn Finger schreibt Wahres "Keiner will, dass die Papstwahl so profan wie ein Parteitag ... wird."
Nr. 9, S. 60 2013
"das Moderne ist zunächst einmal andersgläubig, aber nicht zwangsläufig ungläubig"
zehn Prominente (meistens Theologien) sagen, was jetzt nottäte
Nr. 9, S. 59 2013
"Die Vatikanbank beteuert, dass sie keine Nummern- konten mehr führt"
Über die Arbeit des neuen Chefs der Vatikanbank und seine Reformen
Nr. 9, S. 29 2013
"Nach der katholischen Kirche hat nun auch die evangelische Kirche ein Nachwuchsproblem"
Nachwuchsprobleme der Kirchen zwinge zu Reformen "vielen Leuten ist gar nicht klar, wie abwechs- lungsreich die Arbeit als Pastor ist"
Nr. 8, S. 77 2013
"Die katholische Kirche muss in Zukunft deutlicher sagen, was positiv geht"
Evelyn Finger mit Kardinal Kasper "Wer den Papst Benedikt näher kennt, weiß, dass er Humor hat"
Nr. 8, S. 64 2013
"Niemand weiß, wo der Heilige Geist weht, wenn .. die Kardinäle im Konklave zusammenkommen"
dazu weiter: "Möge der Heilige Geist die Kardinäle bei der Wahl leiten"
Nr. 8, S. 5 2013
"darin besteht der unglaubliche Realismus des Christentums, für den die Gottesmutter Maria steht, die alle Worte in ihrem Herzen bewegt"
und: "wenn es eine Reform gibt, dann kann sie nur aus der Welt kommen"
Nr. 8, S. 4 2013
"Für seinen Rücktritt erhält Benedikt XVI. mehr Anerkennung als für jede Enzyklika."
Patrik Schwarz von 'Christ & Welt': "Papstsein wird ein wenig mehr Beruf, ein biss- chen weniger Berufung."
Nr. 8, S. 3 2013
"Aber was heißt das? Rückzug oder Attacke? Kapitulation oder Neubeginn? Oder beides? ... Brauchen sie noch einen Papst?"
typischer Evelyn Finger: Artikel mit vielen Fragen (hier neun "?"), was sie oft macht. Mehr dazu im Re- sümee unter Anmerkungen
Nr. 8, S. 2 2013
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"Benedikt XVI wird nicht als Kirchenfürst in Erinnerung bleiben, sondern als Erneuerer des Glaubens"
und: "Für seinen Rücktritt erhält Benedikt XVI. mehr Anerkennung als für jede Enzyklika"
Nr. 8, S. 2 2013
"Das Deutschsein des Papstes hat den Deutschen das Leben römischer, strenger, schwerer gemacht"
der einzige kritische Artikel: "Ratzinger hat schwer an der Bürde des Amtes getragen"
Nr. 8, S. 1 2013

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