Wurde DIE ZEIT christlicher? Vertritt sie mehr katholische Standpunkte?

Auf dieser Seite sehen Sie, welche Tendenz die Artikel seit Januar 2013 haben. Die roten Punkte stehen für Artikel pro Kirche und Religion, grüne Punkte sind für kritische Beiträge. Jeder kann sich selbst eine Meinung bilden, ob das noch DIE ZEIT der Herausgeber Gerd Bucerius und Marion Gräfin Dönhoff ist..

Folgende Abkürzungen kommen vor: EKD: evangelische Kirche Deutschland, ZdK: Zentralkomitee der deutschen Katholiken,
KNA: Katholischer Nachrichtendienst. Die Bilder zeigen Ausschnitte aus Überschriften und Bilder der Beiträge.
» Hier kommen Sie auf das Resümee, das alle paar Monate aktualisiert wird.

Bewertung Ausgabe/Seite/Jahr Überschrift Bild Zitat Anmerkung
Nr. 53, S. 55, 2017 ZEIT-Mitarbeiter erzählen, wie sie Heiligabend begehen "Vollendet wird der Heiligabend aber erst mit der Christmette in jener Kirche, in der ich konfirmiert wurde" Angela Holz titelt "Vom Dankbarsein" in ihrem Beitrag G+Z
Nr. 53, S. 55, 2017 ZEIT-Mitarbeiter erzählen, wie sie Heiligabend begehen "das Ritual besteht darin, dass man am 24. Dezember die Weihnachtsandacht in St. Petri in Hamburg aufsucht." Ulrich Greiner berichtet unter der Überschrift 'Das Ritual' G+Z
Nr. 53, S. 13, 2017 Gottes Gastarbeiter - der Inder Jyothish Joy ist gekommen, um zu helfen "Die katholische Kirche ist eine Weltkirche, internationaler Austausch gehörte immer zu ihr" drei Seiten Dossier über einen indischen Priester in Deutschland
Nr. 53, S. 12, 2017 Das jüngste Gericht - wie müssen wir uns das vorstellen? "Menschen interessiert an Gott erstens die Frage, nach dem Jenseits, zweitens die nach der Schuld und drittens die nach der Gerechtigkeit" ein Bundesrichter a. D. setzt sich mit dem "Weltgericht" auseinander
Nr. 53, S. 10, 2017 O mein Gott! Zeitgeist Rubrik Politik "Denn man weiß nie, ob im Him- mel nicht jemand Buch darüber führt, wer betet und wer fehlt." Nach Josef Joffe gehen mehr Deutschen wieder in die Kirche
Nr. 53, S. 1, 2017 Muss die Kirche immer Voll sein? Ja "Nicht weniger als ein Wunder verspricht die christliche Liturgie. Er ist mitten unter uns." Für Patrik Schwarz sind "Pfarrer, die sich trauen, dem Heiligen wieder Raum zu geben" notwendig
Nr. 53, S. 1, 2017 Muss die Kirche immer Voll sein? Nein "Erst eine gewisse Distanz zum eigenen Glauben macht friedfertig." für Evelyn Finger darf jeder "hier fromm sein, wo und wie er will" (auf Seite 1)
Nr. 53, S. 1, 2017 Wo wohnt die Seele? - wir haben uns auf die Suche gemacht "Anderen helfen, ... ist nach christlicher Vorstellung der Sinn des Lebens und gut für die Seele." auf Seite 1 großer Hinweis auf 12 Seiten über die Seele im ZEIT Magazin
Nr. 52, S. 58, 2017 'Du findest immer Gutes im anderen. Auch bei den Päpsten' "Seit größtes Verdienst ist jedoch, wie er die Barmherzigkeit Gottes verkündigt. Franziskus predigt, den Willen Gottes gemeinsam zu suchen und zu finden." Evelyn Finger Gespräch mit Jesuit Federico Lombardi über seine Päpste und seine Freizeit G+Z
Nr. 52, S. 12, 2017 Deutschlandkarte - Die klangvollsten Glocken und Orgeln "An Weihnachten werden neben den Glocken auch die Orgeln erklingen, am durchdringendsten wohl in Bayern." ZEIT Magazin - Deutschland- karte: Glocken mit mehr als neun Tonnen Gewicht
Nr. 52, S. 1, 2017 Die Versuchung - es geht um die Frage: Wer ist Gott? "Christen wollen so handeln, als ob alles von ihnen selbst abhängt und sie sollen gleichzeitig alles von Gott erwarten." Evelyn Finger auf Seite 1 zu Übersetzungen vom 'Vater unser' und "Was ist die christliche Botschaft heute?"
Nr. 51, S. 62, 2017 'Frauen sind auch getauft' - also dürfen sie die Kirche leiten "Anrührend war die Begeisterung, mit der ich als Bischöfin in Asien oder Afrika bestaunt wurde 'she is a bishop!'" Evelyn Finger interviewt Margot Käßmann "Auch Kirchenfrauen haben es einfacher" G+Z
Nr. 51, S. 62, 2017 Was wollte Jesus? "Wichtig ist vor allem, dass Männer und Frauen zur Verkündigung des Evangeliums beitragen." Vier Thesen zur Gleichbe- rechtigung 1. Beitrag von Leiterin des Ökumenischen Institut Münster G+Z
Nr. 51, S. 62, 2017 Was wollte Jesus? "Das Pfarrhaus muss Vorbild für die Emanzipation sein" 2. Beitrag von Professorin für systematische Theologie G+Z
Nr. 51, S. 62, 2017 Was wollte Jesus? "Wer heute nicht dafür ist, dass Frauen die gleichen Rechte .. haben .. riskiert die geistige Kraft. ... Das muss er vor Gott verantworten." 4. Betrag - die Professorin für Kirchengeschichte wurde als "eine der ersten Frauen ins Pfarramt" berufen G+Z
Nr. 51, S. 62, 2017 Was wollte Jesus? "als Christinnen und Christen sind wir stark, wenn wir ... die biblische Versöhnungsbotschaft wachhalten." 3. Beitrag von Professorin für kath. Dogmatik "Kirchliche Ämter sind veränderbar" G+Z
Nr. 50, S. 52, 2017 Mit den Augen einer Katholikin "Nichts hat mich im Reforma- tionsjahr so bereichert wie die große Kunstschau 'Luther und die Avantgarde' in Wittenberg" Nora Gomringer erlebte "die Werke von 66 ... Künstlern" zum Lutherjahr - im Jahresrückblick 2017
Nr. 50, S. 49, 2017 Meine Hoffnung und meine Freude - Ausflug zum Schrein der Kirche Maria Regina Martyrium "Regina Maria Martyrum war die 'Gedächtniskirche der deutschen Katholiken zu Ehren der Blutzeugen für Glaubens- freiheit in den Jahren 1933 - 1945" eine Gedächtniskirche für 10.000 Gläubige in Berlin wird im Feuilleton vorgestellt
Nr. 49, S. 11, 2017 Methode Franzikus - dieser Papst ist Dialektiker "Der Papst legt Wert darauf, dass er nicht als Politiker reist, sondern religiöse Anliegen hat" Jesuit Bernd Hagedorn erklärt die Papstreise nach Myanmar - Rubrik Politik
Nr. 48, S. 56, 2017 'Wir sind scheue Menschen' - ein Gespräch zwischen Zwillingen "Ich hatte noch gar nicht mit dem Beichten begonnen, da sagt er zu mir: Sie werden Priester. Gott ruft Sie." Zwillinge werden beide Priester, denn "Gott hat diese Weg für uns gewählt." G+Z
Nr. 47, S. 72, 2017 Darf die Kirche teuer sein? Ja! "Die Bibel erzählt: Als eine Frau Jesus bei einer Feier ein sündhaft teures Duftöl über die Füße goss, da genoss er die Geste." nach Thielmann darf die (ev.) Kirche Geld ausgeben "Denn Feiern macht uns stark" G+Z
Nr. 47, S. 72, 2017 Denunziatorischer Ton - warum wird Annette Schavan so scharf kritisiert? "Die engagierte Katholikin nutzte ihren Sühneposten in Rom nicht nur, um den Reformkurs von Franzikus zu unterstützen." Evelyn Finger nimmt die Botschafterin beim Vatikan gegen Kritiker in Schutz G+Z
Nr. 47, S. 72, 2017 Darf die Kirche teuer sein? Nein! "Jesus war kein Spaßverderber, dafür gibt es in der Bibel ausreichend Belege." ein Redakteur von 'Christ und Welt' kritisiert den "Umgang mit der Kirchensteuer" G+Z
Nr. 46, S. 78, 2017 Das war meine Rettung - Gespräch mit Gloria von Thurn und Taxis "Sie sind Katholikin. Wer hat Sie zum Glauben geführt?" Gloria: "Der feste Glaube meines Vaters hat mich sehr geprägt" im ZEIT Magazin Fürstin Gloria: "dass immerzu auf der katholischen Kirche rumgehackt wird, finde ich ungerecht"
Nr. 46, S. 52, 2017 'Du bist nicht sicher im Haus des Herrn!' - warum wurde die Kirche zum Tatort? "Die Christen von Sutherland sind dankbar, dass ein bewaffneter Nachbar den Mörder aufhielt." Zum Massker in Texas meint der Pastor :"Ich verstehe es nicht, aber mein Gott versteht es" G+Z
Nr. 46, S. 15, 2017 Gesellschaftkritik - Über das Einschlafen "Während er bete, sagte er im YouTube-Interview eines Katholikensenders ... schlafe er auch schon mal ein." im ZEIT-Magazin: Papst Franzikus outet "sich als Einschläfer"
Nr. 45, S. 1, 2017 Ketzer Franzikus - der Papst und seine Kardinäle "Luther, findet dieser Papst, war kein Häretiker, sondern ein Lehrer im Glauben" Evelyn Finger verteidigt ihren Papst gegen Beton-Theologen (auf Seite 1 warum das?)
Nr. 44, S. 54, 2017 Es gibt was zu feiern - ein Katholik und ein Protestant freunden sich an "Wir glauben, dass Gott existiert und dass wir ihm begegnen können in Jesus Christus" Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm schreiben zusammen einen Brief G+Z
Nr. 44, S. 53, 2017 Was wäre gewesen, wenn? - eine kontra- faktische Geschichte 1517 ff "Das Gemeinsame steht im Mittelpunkt des Gedenkens - und Papst Franziskus findet lobende Worte für Luther" Gut, dass Luther nicht verhaftet wurde und die Reformation kam
Nr. 44, S. 52, 2017 Renaissance des Norden - die Bedeutung der Reformation "Das Wort Gottes komme stets vor den Sakramenten, das Evangelium vor der Kirche" Evelyn Finger schwärmt von Papst Franziskus und Luther: "wenn jemand Grund habe, Lutherfeste zu feiern, dann die Katholiken" G+Z

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