Wurde DIE ZEIT christlicher? Vertritt sie mehr katholische Standpunkte?

Auf dieser Seite sehen Sie, welche Tendenz die Artikel seit Januar 2013 haben. Die roten Punkte stehen für Artikel pro Kirche und Religion, grüne Punkte sind für kritische Beiträge. Jeder kann sich selbst eine Meinung bilden, ob das noch DIE ZEIT der Herausgeber Gerd Bucerius und Marion Gräfin Dönhoff ist..

Folgende Abkürzungen kommen vor: EKD: evangelische Kirche Deutschland, ZdK: Zentralkomitee der deutschen Katholiken,
KNA: Katholischer Nachrichtendienst. Die Bilder zeigen Ausschnitte aus Überschriften und Bilder der Beiträge.
» Hier kommen Sie auf das Resümee, das alle paar Monate aktualisiert wird.

Bewertung Ausgabe/Seite/Jahr Überschrift Bild Zitat Anmerkung
Nr. 44, S. 64, 2013 "Wir ließen ihn gewähren" "Wir Katholiken treten für eine Wahrheit ein, die uns beansprucht, aber uns nicht gehört." Evelyn Finger "wollen Sie das Bischofsamt abschaffen?" Eltz: "Um Himmels willen! Das Amt ist von Jesus gewollt"
Nr. 44, S. 63, 2013 Arme reiche Kirche "Die Frage nach dem Reichtum der Kirche ist tatsächlich schwer zu beantworten" "Das Thema Transparenz wird nun wohl in vielen Bistümer offiziell diskutiert werden"
Nr. 44, S. 62, 2013 Lieber Blattgold als Sandalen - muss die Kirche arm sein? "Für Franziskus leuchtet ihre Wahrheit von innen heraus, durch tätige Entsagung - durch Armut, Bescheidenheit und Selbstaufopferung" für Thomas Assheuer gilt "Nur eine wohlhabende Kirche kann in der feindseligen Moderne überleben."
Nr. 44, S. 51, 2013 Lametta der Konvention "Die Kindheit Jesu" "Spätere Jahrhunderte haben darin einen Verweis auf Christus, den Erlöser, sehen wollen" Auch in Buchbesprechungen gerne "christliches"
Nr. 43, S. 70, 2013 Alle Wege führen über Rom "Wo katholische Bischöfe ernannt, überwacht und entlassen werden ... an der Piazza Pio XII., residiert die Bischofskongregation" Der Leiter der deutschen Redaktion vom Radio Vatikan beschreibt die Organisation im Vatikan
Nr. 43, S. 70, 2013 Zuflucht für einen Verfolgten "Wo wohnt ein Bischof in Rom? Und wie kommt er zum Papst?" Der KNA Chefredakteur erklärt, wo Bischof Tebartz-van Elst wohnt
Nr. 43, S. 70, 2013 Die geheimen Kirchenkassen , "Die Zeit von Geheimnis- krämerei und intransparenten Strukturen geht zu Ende" leichte Kritik: "über die Höhe des tatsächlichen Vermögens müssen Deutschlands Katho- liken aber weiter rätseln"
Nr. 43, S. 70, 2013 Wenn die Macht von Gott kommt - Geld und Sex sind die größten Systemrisiken für jeden Bischof "An der Spitze des Familien- betriebs steht der heilige Vater. Er entscheidet, wer wo und wie noch dazugehören darf" mehr eine innerkirchliche Kritik "Missstände im Klerus – das klären Geweihte unter sich. Das geht keinen Nichtgeweihten etwas an."
Nr. 42, S. 64, 2013 Jubel ohne Gott "warum sich in England Atheisten zur Sonntagsmesse treffen" mit Begriffen wie "zweifelnder Priester" und "Sonntagsmesse" wird über Atheisten geschrieben
Nr. 42, S. 54, 2013 DER CHRIST - Wer war Georg Büchner? ".. sein revolutionäres Pathos jedoch verdankte sich einem aufgeklärten Christentum." aus der besprochenen Büchner-Biographie: "Weil er Christ war, mußte er die Welt verbessern."
Nr. 40, S. 70, 2013 Franziskus: "Ich bin Sünder" "Franziskus übt Kritik ohne moralischen Zeigefinger, indem er selbstkritisch auf sich zeigt." Laut Jesuit Klaus Mertes zeigt er, "dass dass die Kirche aus dem spirituellen Erbe des Ignatius heraus erneuert werden kann"
Nr. 40, S. 70, 2013 Franziskus: "Die Hoffnung ist ein Geschenk Gottes" "Nun inspiriert uns der Papst mit seinen Worten, dass die Kirche an den Grenzen sein soll. Jesuit Peter Balleis weiter: "Das Wort des Papstes von der Kirche als 'Feldlazarett' trifft auch den Kern unserer Arbeit"
Nr. 40, S. 70, 2013 Franziskus: "Die Räume einer weiblichen Päsenz in der Kirche müssen weiter werden." "Die Kirche kann nicht sie selbst sein ohne Faruen unn Ihre Rolle" Jesuit Hengsbach hat sechs Fragen (?) in nur dreißig Zeilen wie "was versteht Franziskus unter dem 'Genius der Frau'?"
Nr. 40, S. 70, 2013 "Das Risiko beim Suchen Gottes .. ist der Wunsch, ... zu sagen: Hier ist Gott" "der Kern alles Christlichen ist die Suche nach Gottes Liebe" Jesuit Hagenkord meint weiter: "Wer Gott findet, hat ihn längst noch nicht."
Nr. 40, S. 70, 2013 Franziskus: "Der Jesuit ist dezentrisch." "Franziskus hat sich vor den Gläubigen verneigt. Das war eine neue Geste." Jesuit Körner weiter "alles Denken und Tun geht jetzt hinaus über das Behaltenwollen".
Nr. 40, S. 70, 2013 Frauen als Priester? Nein als Kardinäle! - Gespräch mit Johanna Rahner „nach katholischem Verständnis bedeutet das Priesteramt nicht Macht- ausübung sondern Dienst an den Gemeinden“ Finger und Rahner bedauern, dass es keine christliche Tradition des weiblichen Priestertums gibt
Nr. 40, S. 70, 2013 Bergoglio und seine Brüder - Wir baten sechs Jesuiten um ihren Kommentar Franziskus: „Die Diener der Kirche müssen barmherzig sein“ Jesuit Hans Zollner dazu: "Der Papst wendet sich an alle, die sich ungeliebt fühlen und sagt Ich mag Dich"
Nr. 39, S. 66, 2013 Wir haben ein weites Herz - Die Kirche kann tolerant sein "..ich glaube, dass sie (die Kirche) vom Geist Gottes geführt wird .. Ich muss seine Liebe nicht erwerben, sie wird mir geschenkt" Evelyn Finger interviewt Nikolaus Schneider (EKD) "Glaube kann jede irdische Macht in ihre Schranken weisen"
Nr. 38, S. 64, 2013 Wir herrschen nicht! ".. ich sehe im Fegefeuer die Sünde, nicht das gelebt zu haben, was vom Evangelium her in mir gesteckt hätte." Interview mit Kardinal Marx: "Wir Katholiken glauben, jeder Gläubige nimmt teil am Priesteramt, am Königs- amt, am Prophetenamt Christi"
Nr. 37, S. 58, 2013 Franziskus in den Bronx "Denn die Franziskaner sind überzeugt, dass die Kirche zu den Menschen gehen muss" Evelyn Finger berichtet auf einer Doppelseite über Franziskaner in NYC
Nr. 37, S. 14, 2013 Erste Klasse neben Gott "Eine Kirche, die das Leben ihrer Mitarbeiter bis in die Betten hinein kontrolliert, lässt sich nicht freiwillig in die Kassen schauen." und: "Der Bischof von Limburg bringt die Katholiken gegen sich auf. Ein Glück."
Nr. 36, S. 45, 2013 Was glaubt ihr denn wirklich? - Kurt Flach führt den Christen von heute ihre Unkenntnis vor "ein Großteil der abend- ländischen Christen verhält sich ganz anders zur eigenen Religion, nämlich häretisch" Buchbesprechung zu Kurt Flach: Warum ich kein Christ bin (mal religionskritisch, selten hier!)
Nr. 35, S. 48, 2013 Meine Freiheit ist auch deine Freiheit "Gott gegenüber nimmt der Mensch sich als ein Empfangender wahr, weil er Leben .. als Gabe Gottes empfängt" Theologe Wolfgang Huber, (EKD) weiter: "Vor Gott kann sich kein Mensch der Bedingtheit seiner Freiheit entziehen." (mit sieben "?")
Nr. 35, S. 39, 2013 Mit Segen von ganz oben Katholizismus statt Drogen "... das hätte er ohne das Bewusstsein, dass Jesus bereits für ihn gestorben ist, definitiv nicht hingekriegt" Buchbesprechung, wo die Romanfiguren vor einem katholischen Traualtar landen
Nr. 34, S. 56, 2013 Atheismus rappt! - Brinkman provoziert das bibeltreue Amerika "Als Atheist glaube ich an menschliche Fähigkeiten wie Mitleid, Liebe, Respekt" oh, Evelyn Finger interviewt einen Atheisten, den sie u. a. nach seinem Beten befragt
Nr. 33, S. 66, 2013 Ich war vom ihm besessen "'Dieser Jesus ist so hin- reißend, dass man zu seinem Anhänger werden kann, auch ohne ein Christ zu sein" Evelyn Finger Interview mit Moslem Aslan ('Zelot Jesus- buch') "Ich war als Teenager geradezu besessen von Jesus."
Nr. 33, S. 54, 2013 Jesus auf allen Kanälen , "The Life and Times of Jesus of Nazaretz .. wird auf Platz eins der New York Times stehen" Erste Buchbesprechnung: 'Zelot - Jesus-Buch' "... ein Platz auf den Bestsellerlisten war ihm sicher"
Nr. 33, S. 54, 2013 Staatsfeind Nr. 1 - Eine Jesus-Biografie "Wenn es sein Ziel war, klarzumachen, warum Jesu Mission noch heute bedeutsam sein könnte, dann ist ihm das gelungen." zweite Buchbesprechung 'Zelot - Jesus-Buch' " Der Religions- soziologe zeichnet das Bild eines Revolutionärs"
Nr. 32, S. 48, 2013 Echt einer von uns? "Franziskus will die Jugendlichen auch für traditionelle Werte gewinnen" Laut Astrid Prange fordert der Papst die Jugend auf, mit ihm Revolution zu machen
Nr. 32, S. 48, 2013 Verboten ist verboten "dreihundert kath. Professoren fordern, der Vatikan müsse seine Sexualmoral überdenken. Schwer zu glauben, dass die alle nicht begriffen haben, was kath. Kirche ist." Evelyn Finger stellt fest, was Rom einmal für richtig befunden habe, sei richtig, also keine Änderung der Sexualmoral

Seiten