Wurde DIE ZEIT christlicher? Genauer vertritt DIE ZEIT sogar mehr katholische Standpunkte?

Auf dieser Seite sehen Sie, welche Tendenz die Artikel seit Januar 2013 haben - drei rote Punkte sehr christlich bis drei grüne Punkte sehr kritisch.
Jeder kann sich selbst eine Meinung bilden, ob das noch DIE ZEIT der Herausgeber Gerd Bucerius und Marion Gräfin Dönhoff ist.

Wir verwenden folgende Abkürzungen: EKD: evangelische Kirche Deutschland, ZdK: Zentralkomitee der deutschen Katholiken,
KNA: Katholischer Nachrichtendienst. Die Bildausschnitte sind verkleinerte Kopien der Bilder aus den Artikeln.
» Hier kommen Sie auf das Resümee, das alle paar Monate aktualisiert wird.

Bewertung Ausgabe/Seite/Jahr Überschrift Bild Zitat Anmerkung
Nr. 52, S. 58, 2017 'Du findest immer Gutes im anderen. Auch bei den Päpsten' "Seit größtes Verdienst ist jedoch, wie er die Barmherzigkeit Gottes verkündigt. Franziskus predigt, den Willen Gottes gemeinsam zu suchen und zu finden." Evelyn Finger Gespräch mit Jesuit Federico Lombardi über seine Päpste und seine Freizeit G+Z
Nr. 52, S. 1, 2017 Die Versuchung - es geht um die Frage: Wer ist Gott? "Christen wollen so handeln, als ob alles von ihnen selbst abhängt und sie sollen gleichzeitig alles von Gott erwarten." Evelyn Finger auf Seite 1 zu Übersetzungen vom 'Vater unser' und "Was ist die christliche Botschaft heute?"
Nr. 51, S. 62, 2017 'Frauen sind auch getauft' - also dürfen sie die Kirche leiten "Anrührend war die Begeiste- rung, mit der ich als Bischöfin in Asien oder Afrika bestaunt wurde 'she is a bishop!'" Evelyn Finger interviewt Ex-Bischof Margot Käßmann "Auch Kirchenfrauen haben es einfacher" G+Z
Nr. 51, S. 62, 2017 Was wollte Jesus? "Wichtig ist vor allem, dass Männer und Frauen zur Verkündigung des Evangeliums beitragen." Vier Thesen zur Gleichbe- rechtigung 1. Beitrag von der Leiterin des Ökumenischen Institut Münster G+Z
Nr. 51, S. 62, 2017 Was wollte Jesus? "Das Pfarrhaus muss Vorbild für die Emanzipation sein" 2. Beitrag von Professorin für systematische Theologie G+Z
Nr. 51, S. 62, 2017 Was wollte Jesus? "Wer heute nicht dafür ist, dass Frauen die gleichen Rechte .. haben .. riskiert die geistige Kraft. ... Das muss er vor Gott verantworten." 4. Betrag von Professorin für Kirchengeschichte wurde als "eine der ersten Frauen ins Pfarramt" berufen G+Z
Nr. 51, S. 62, 2017 Was wollte Jesus? "als Christinnen und Christen sind wir stark, wenn wir ... die biblische Versöhnungsbotschaft wachhalten." 3. Beitrag von Professorin für kath. Dogmatik "Kirchliche Ämter sind veränderbar" G+Z
Nr. 50, S. 52, 2017 Mit den Augen einer Katholikin "Nichts hat mich im Reforma- tionsjahr so bereichert wie die große Kunstschau 'Luther und die Avantgarde' in Wittenberg" Nora Gomringer erlebte "die Werke von 66 ... Künstlern" zum Lutherjahr - im Jahresrückblick 2017
Nr. 50, S. 49, 2017 Meine Hoffnung und meine Freude - Ausflug zum Schrein der Kirche Maria Regina Martyrium "Regina Maria Martyrum war die 'Gedächtniskirche der deutschen Katholiken zu Ehren der Blutzeugen für Glaubens- freiheit in den Jahren 1933 - 1945" eine Gedächtniskirche für 10.000 Gläubige in Berlin wird im Feuilleton vorgestellt
Nr. 49, S. 11, 2017 Methode Franzikus - dieser Papst ist Dialektiker "Der Papst legt Wert darauf, dass er nicht als Politiker reist, sondern religiöse Anliegen hat" Jesuit Bernd Hagedorn erklärt die Papstreise nach Myanmar - Rubrik Politik
Nr. 48, S. 56, 2017 'Wir sind scheue Menschen' - ein Gespräch zwischen Zwillingen "Ich hatte noch gar nicht mit dem Beichten begonnen, da sagt er zu mir: Sie werden Priester. Gott ruft Sie." Zwillinge werden beide Priester, denn "Gott hat diese Weg für uns gewählt." G+Z
Nr. 47, S. 72, 2017 Denunziatorischer Ton - warum wird Annette Schavan so scharf kritisiert? "Die engagierte Katholikin nutzte ihren Sühneposten in Rom nicht nur, um den Reformkurs von Franzikus zu unterstützen." Evelyn Finger nimmt die Botschafterin beim Vatikan gegen Kritiker in Schutz G+Z
Nr. 47, S. 72, 2017 Darf die Kirche teuer sein? Nein! "Jesus war kein Spaßverderber, dafür gibt es in der Bibel ausreichend Belege." ein Redakteur von 'Christ und Welt' kritisiert den "Umgang mit der Kirchensteuer" G+Z
Nr. 47, S. 72, 2017 Darf die Kirche teuer sein? Ja! "Die Bibel erzählt: Als eine Frau Jesus bei einer Feier ein sündhaft teures Duftöl über die Füße goss, da genoss er die Geste." nach Thielmann darf die (ev.) Kirche Geld ausgeben "Denn Feiern macht uns stark" G+Z
Nr. 46, S. 78, 2017 Das war meine Rettung - Gespräch mit Gloria von Thurn und Taxis "Sie sind Katholikin. Wer hat Sie zum Glauben geführt?" Gloria: "Der feste Glaube meines Vaters hat mich sehr geprägt" im ZEIT Magazin meint Fürstin Gloria: "dass immerzu auf der katholischen Kirche rumgehackt wird, finde ich ungerecht"
Nr. 46, S. 52, 2017 'Du bist nicht sicher im Haus des Herrn!' - warum wurde die Kirche zum Tatort? "Die Christen von Sutherland sind dankbar, dass ein bewaffneter Nachbar den Mörder aufhielt." Zum Massker in Texas meint der Pastor :"Ich verstehe es nicht, aber mein Gott versteht es" G+Z
Nr. 45, S. 1, 2017 Ketzer Franzikus - der Papst und seine Kardinäle "Luther, findet dieser Papst, war kein Häretiker, sondern ein Lehrer im Glauben" Evelyn Finger verteidigt ihren Papst gegen Beton-Theologen (auf Seite 1 warum das?)
Nr. 44, S. 54, 2017 Es gibt was zu feiern - ein Katholik und ein Protestant freunden sich an "Wir glauben, dass Gott existiert und dass wir ihm begegnen können in Jesus Christus" Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm schreiben zusammen einen Brief G+Z
Nr. 44, S. 53, 2017 Was wäre gewesen, wenn? - eine kontra- faktische Geschichte 1517 ff "Das Gemeinsame steht im Mittelpunkt des Gedenkens - und Papst Franziskus findet lobende Worte für Luther" Gut, dass Luther nicht verhaftet wurde und die Reformation kam
Nr. 44, S. 52, 2017 Renaissance des Norden - die Bedeutung der Reformation "Das Wort Gottes komme stets vor den Sakramenten, das Evangelium vor der Kirche" Evelyn Finger schwärmt von Papst Franziskus und Luther: "wenn jemand Grund habe, Lutherfeste zu feiern, dann die Katholiken" G+Z
Nr. 44, S. 38, 2017 Die Macht der Nächstenliebe - Rubrik Wissen "3500000 Christen gehen ... in einen Gottesdienst ... achtmal so viel wie ... Besucher alle Bundesligastadien" eine volle Seite PR, wie aktiv die beiden Großkirchen sind
Nr. 44, S. 34, 2017 Ein Gespräch über die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Religion "ich weiß, Jesus hat es gegeben, Und wenn eine Heilsgeschichte auf der Erde möglich ist, kann sie auch anderswo geschehen" Auf sechs Seiten erklärt Jesuit Guy Consomagno, Religion und Wissenschaft sind vereinbar - im ZEIT Magazin
Nr. 43, S. 62, 2017 Am Ende wird uns die Einheit geschenkt "Das Gebet schlechthin für diese Einheit ist das Herrengebet, das 'Vater unser'" Kardinal Walter Kasper weiter: "es richtet sich an den uns gemeinsamen Vater im Himmel" G+Z
Nr. 43, S. 62, 2017 Wacht Auf! Prominente Theologen fordern Zukunftsmut "Die Summe dessen was uns am glauben wichtig ist, macht die Gemeinschaft der Kirchen überzeugend." Wolfgang Huber (EKD) ist für die Ökumene, denn "ein Herr, ein Glaube, eine Taufe" G+Z
Nr. 43, S. 62, 2017 Jetzt ist das gemeinsame Abendmal möglich "Katholiken haben gute Gründe, endlich die evan- gelischen Christen zum Abendmahl einzuladen" Johanna Rahner, katholische Theologin, wünscht gemein- sames Abendmahl G+Z
Nr. 43, S. 62, 2017 Lange trennte uns konfessionelle Polemik "Christus will die Einheit seiner Kirche als Zeichen der Einheit der Menschen mit Gott und untereinander" von Kardinal Gerhard Ludwig Müller erschien auch das Buch 'Der Papst. Sendung und Auftrag' G+Z
Nr. 43, S. 62, 2017 Bieten wir genug geistliche Nahrung? "Nur eine spirituell erneue- rungswillige Kirche kann Heimat für die Suchenden sein" Theologie George Augustin schrieb u. a. 'Die Seele der Ökumene" G+Z
Nr. 42, S. 76, 2017 Sind Protestanten schlauer? Rubrik Chancen "Doch nun liegen neue Erkenntnisse vor: Seine Reformation löste einen Bildungsschub aus, der Deutschland bis heute prägt." 14 Thesen zeigen, wie positiv Luther auf die Bildung wirkte "Deshalb sollte jeder gute Christenmensch das Wort Gottes selbst lesen"
Nr. 42, S. 58, 2017 Populismus in Gottes Namen - Kontrahenten der Lutherzeit verun- glimpften einander "Karikaturen waren ihr Mittel der Wahl, wenn es galt, den Katholizismus lächerlich zu machen" und: "Als der Krieg der Karikaturen ausbrach, ließen Protestanten und Katholiken keine Brutalität aus." G+Z
Nr. 41, S. 52, 2017 Woher kommen wir? "An Ende verteidigt er beides, die Idee von Gott und die Frei- heit, nicht an ihn zu glauben" Evelyn Finger bespricht das neue Buch von Dan Brown 'Origin' G+Z

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