Wurde DIE ZEIT christlicher? Vertritt sie mehr katholische Standpunkte?

Auf dieser Seite sehen Sie, welche Tendenz die Artikel seit Januar 2013 haben. Die roten Punkte stehen für Artikel pro Kirche und Religion, grüne Punkte sind für kritische Beiträge. Jeder kann sich selbst eine Meinung bilden, ob das noch DIE ZEIT der Herausgeber Gerd Bucerius und Marion Gräfin Dönhoff ist..

Folgende Abkürzungen kommen vor: EKD: evangelische Kirche Deutschland, ZdK: Zentralkomitee der deutschen Katholiken,
KNA: Katholischer Nachrichtendienst. Die Bilder zeigen Ausschnitte aus Überschriften und Bilder der Beiträge.
» Hier kommen Sie auf das Resümee, das alle paar Monate aktualisiert wird.

Bewertung Ausgabe/Seite/Jahr Überschrift Bild Zitat Anmerkung
Nr. 2216, 2018 1. Leserbiefe zu 'Wie viel Religion verträgt die Demokratie" Nr. 20 "Ein altruistisch-humanistisches Menschenbild funktioniert tatsächlich auch ohne christlichen Unterbau" "Insgesamt liefert Frau Grütters eine unglaublich einseitige Argumentation für ihre Religion"
Nr. 22, S. 16, 2018 Mehr Liebe im Banken- turm - Papst wettert gegen Finanzwirtschaft "Das ist das Problem der päpstlichen Sicht. Sie richtet sich gegen Spekulation. Aber was ist Spekulation?" Kritisches zu dem katholischen Schreiben über die Finanzwirtschaft
Nr. 22, S. 16, 2018 2. Leserbiefe zu 'Wie viel Religion verträgt die Demokratie" Nr. 20 "Die Geschichte lehrt uns, dass die christlichen Kirchen jahrhunderte- lang demokratische Werte bekämpft ... haben." weiter: "1789 nannte Papst Pius VI Gewissens- und Religionsfreiheit ... schlicht einen Wahnsinn"
Nr. 21, S. 56, 2018 Man kann auch weltlich glauben (1) "Religion ist eine allgemeine Angelegenheit, kein Besitztum einer Religionsgemeinschaft." ein Philosoph zu Pfingsten über "säkulare Religiosität" G+Z
Nr. 21, S. 56, 2018 Der Pfarrer könnte nicht auf die Kanzel steigen, wenn ihm alles gewiss wäre (2) "Als evangelischer Pfarrer wüsste ich gar nicht, wie ich ... ohne Zweifel ... predigen sollte." ein ev. Pfarrer über seinen Zweifel bei seiner Profession G+Z
Nr. 21, S. 55, 2018 Der Gott des Pop (3) "Der christliche Idee ist zuzeit stilprägend im Hip-Hop." "Rapper entdecken die Bibel und machen sich Ihren Reim auf das Christentum" G+Z
Nr. 21, S. 55, 2018 Die Ministerin erlaubt sich, ihre Kirche zu kritisieren (4) "Glauben muss aus einem selbst heraus kommen." Julia Klöckner "persönliche Glaube wurde noch nicht grund- legend erschüttert" G+Z
Nr. 21, S. 55, 2018 Der Ordensmann setzt auf Gott als Geheimnis (5) "Zur Theologie gehört für mich das Geheimnis. Wir Theologen sollen ... das Geheimnis Gottes offen lassen." Benediktiner Anselm Grün auch zum Thema Zweifel G+Z
Nr. 21, S. 55, 2018 Der Katholik will mehr Achtung der Religionsfreiheit (6) "Ich wurde klassisch katholisch sozialisiert, von klein auf ging ich sonntags in die Kirche." Markus Grübel (CDU) Beitrag zum Thema Zweifel G+Z
Nr. 21, S. 55, 2018 Der Priester wurde von seiner Kirche ausgestoßen (7) "Meine Skepsis der Institution gegenüber ist heute größer den je. Aber der Gemeinschaft der Christen bleibe ich treu." Hasenhüttl wurde suspendiert, weil er Protestanten zur Eucharistie einlud. G+Z
Nr. 21, S. 54, 2018 Reich mir den Apfel, Eva! (8) "Woher unser kritisches Gottesbild kommt und warum wir es verteidigen sollen" Evelyn Finger 10. Beitrag "Der Gekreuzigte selbst verkörpert den Zweifel an Gott." G+Z
Nr. 21, S. 32, 2018 Gelobtes Land (9) "Die Heiligen Orte zeigen, dass das Heilige überall sein kann und nicht unbedingt Kirche oder Synagoge braucht." Evelyn Finger beschreibt mit sieben Bildern auf fünf Seiten Heilige Stätten im ZEIT Magazin
Nr. 21, S. 16, 2018 Da hat er nichts zu suchen - sechs Leserbriefe - "'Gott steht im Grundgesetz' Und genau da hat es nichts zu suchen." vier von sechs Leser- briefen gegen die Kreuze in Bayern ZEIT Nr 19 S.47
Nr. 21, S. 1, 2018 Du solltst ruhig zweifeln! (10) "Wer an Gott glaubt, zweifelt. Das galt sogar für Jesus." Großer Jesus-Kopf mit Hinweis auf viele Beiträge zu 'Zweifel'
Nr. 20, S. 54, 2018 Wie viel Religion verträgt die Demokratie? "Als Christen sollten wir es deshalb nicht zulassen, dass Religion und Glaube in die Abgeschiedenheit des rein Privaten verdrängt werden." ZdK-Mitglied M. Grütters hält ein "Plädoyer für das Bekenntnis zum Kreuz" G+Z
Nr. 20, S. 54, 2018 Katholikentag "Das Bibelmotto 'Suche Frieden' stammt aus dem 23. Psalm und meint Frieden mit Gott" Kolumne zum Katholiken- tag in Münster G+Z
Nr. 19, S. 52, 2018 Wann kommt der Soli für Katholiken? "Wunderbar wäre ein katholischer Soli nach dem Vorbild des Länderfinanzausgleichs" Reiche Bistümer sollen den armen helfen G+Z
Nr. 19, S. 52, 2018 Brüder, hört die Signale! "Das Christentum ist eine sehr empatische, optimistische Glaubenslehre. Ihre irdischen Vertreter müssen die christlichen Werte nur glaubwürdig vorlegen" ZEIT-GF "Rainer Esser fordert die Bischöfe auf, die Jugend wieder zu begeistern" Neun "?" G+Z
Nr. 19, S. 47, 2018 Gott steht im Grundgesetz "Markus Söders bayerische Initative ist nicht verfassungs- widrig - womöglich beruhigt sie sogar manche Muslime" Ex-BVG Richter und EKD-Mitglied Udo Di Fabio verteidigt die Kreuze
Nr. 19, S. 16, 2018 Christen inkognito Leserbriefe zu 'Gottes geheime Hipster' Nr. 17 , "Es ist schon blöd, wenn Christen nicht dem Klischee entsprechen, das man so hat, sondern ... heute als Christen zu leben versuchen." ein kath. Priester schrieb einen vor drei Leser- briefe, nur einer kritisch
Nr. 19, S. 10, 2018 Kreuzeslast Josef Joffe, Mit-Herausgeber der ZEIT  ""Leider kann das Kreuz diese Last nicht tragen, weil die Evangelien nicht identisch sind mit der westlichen Kultur." Josef Joffe ist skeptisch "Mit Jesus allein lässt sich unsere Kultur nicht retten"
Nr. 19, S. 1, 2018 Hirten ohne Schafe "Die Christen können das Kreuz nur retten, indem sie es wahrhaft ernst nehmen ... und im Gebet dem 'Geheimnis des Glaubens' anzunähern." "Man kann der nach- lassenden Strahlkraft des Kreuzes nicht dadurch begegnen, dass man es an die Wand dübelt" S. 1
Nr. 17, S. 54, 2018 Gott geheime Hipster "Christliche Gemeinden und Initiativen sollen mitten in der Stadt die Möglichkeit bekom- men, der Gesellschaft zu begegnen." Evangelikale betreiben den Berliner Club 'Prachtwerk" G+Z
Nr. 17, S. 47, 2018 Verantwortung vor Gott? "Der renommierte Staats- rechtler Horst Dreier plädiert für mehr Distanz des Staates zur Religion." Buchbesprechung "Staat ohne Gott" - hier der erste neutraler Punkt in der Farbe blau
Nr. 16, S. 71, 2018 im Herrgottswinkel - die katholischen Schulen „Das Potenzial der katholischen Schulen ist groß, ... Sie sollten sich nicht im stillen Herrgotts-winkel verstecken." M. Spiewak: „Katholische Schulen haben einen guten Ruf.“ (ganze Seite)
Nr. 16, S. 71, 2018 Hinter der Geschichte "Prägend dagegen waren seine Jahre in den katholischen Jugendgruppen." Kolumne über M. Siewak "In religiösen Wochenende hat er fürs Leben gelernt"
Nr. 16, S. 43, 2018 Liebet eure Feinde? Die Frage nach dem Christlichen im Konservativen Für Schmitt bleibt nur eines: die ‚konservative Revolution’ die Weltgeschichte so lange aufhalten, bis der Erlöser kommt“ langer Artikel über chr. Politik, denn „die Debatte um christliche Werte ist keineswegs nostalgisch.“
Nr. 15, S. 52, 2018 Jesus schreibt zurück "Wir haben da so eine Arbeitsteilung, die mir zusagt: Manches regelt mein Vater, manches der Heilige Geist." Jesus antwortet also auf den Brief ZEIT Nr. 14 S. 56 (was soll das?) G+Z
Nr. 14, S. 58, 2018 'Jemand zu fragen, wie er sich das Jenseits vorstellt, ist etwas so, als würde man sich erkundigen, ob er regelmäßig mastutbiert" "Meine Kinder glauben an Engel, sie glauben an ein Wiedersehen nach dem Tod." eine volle Seite über Jesus, Christentum, Beten, Leben nach dem Tod ...
Nr. 14, S. 57, 2018 Ernsthaft? "Über kaum etwas reden die Deutschen so verdruckst wie über ihren Glauben." Verena F. Hasel kündigt ihren Artikel auf Seite 58 an - mit riesigem Bild

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